7. Philharmonisches Konzert: Peking

Dienstag, 7. April 2020 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

John Axelrod, Dirigent | Alexej Gerassimez, Percussion

Werke von Adams, Dun, Puccini und Bartók

© Magdalena Spinn

John Adams
The Chairman dances

Tan Dun
Schlagzeugkonzert „Tears of Nature“

Giacomo Puccini
Turandot-Suite

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin op. 19

Auf nach Peking! Die Geschichte um den jungen Prinzen Calaf und die geheimnisvolle Prinzessin Turandot lässt Giacomo Puccini zu Beginn der 1920er Jahre in der chinesischen Hauptstadt spielen. Die größten Melodien und Momente daraus präsentieren die Philharmoniker unter John Axelrod in einer Suite. Zeitgleich zu Puccini schreibt Bartók an einer „Pantomime in einem Akt“: Der wunderbare Mandarin, ein Chinese aus der Zeit der Ming-Dynastie, gerät in einer modernen Großstadt an drei Zuhälter. Und auch wenn sie ihn ersticken, erstechen und erhängen – der Mandarin kann nicht sterben. Erst durch die aufrichtige Liebe einer Prostituierten gelingt ihm die Erlösung. Die Premiere ist ein Skandal! Niemand anderes als der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer verbietet die Aufführung unmittelbar danach.
Während John Adams an seiner Oper „Nixon in China“ arbeitet, entsteht quasi als Beiwerk der süffige Foxtrott „The Chairman dances“: Madame Mao und ihr Gemahl träumen sich tanzend in ihre unbeschwerte Jugend zurück. Solist in Tan Duns furiosem Schlagzeugkonzert „Tears of Nature” ist Alexej Gerassimez. Der junge Essener ist aktuell auch „Junger Wilder“ am Konzerthaus Dortmund und ein Shootingstar, der mit seiner Fähigkeit für Nuancen und Zwischentöne begeistert.

19.15 Uhr Konzerteinführung

 

 

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