4. Philharmonisches Konzert: Wien

Mittwoch, 22. Januar 2020 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Motonori Kobayashi, Dirigent | Harriet Krijgh, Violoncello

Werke von Strauß (Sohn), Haydn und Brahms

© Magdalena Spinn

Johann Strauß (Sohn)
Geschichten aus dem Wienerwald op. 325

Joseph Haydn
Violoncellokonzert C-Dur

Johannes Brahms
Klavierquartett g-Moll op. 25

(Orchesterfassung von Arnold Schönberg)

In Wien sitzen alle den ganzen Tag im Café und trinken Melange – und jeder Wiener liebt Musik! In manchen Klischees steckt auch ein Funken Wahrheit … Niemand verkörpert die selbsternannte „Welthauptstadt der Musik“ besser als die Strauß-Dynastie: Da muss es zum Einstieg des Konzerts einen Walzer geben, und was passt besser als die „Geschichten aus dem Wienerwald“? Auch Joseph Haydn verbrachte viele Jahre in der Donaumetropole und wurde zum Inbegriff der Wiener Klassik. Sein Violoncellokonzert C-Dur spielt die holländische Wahl-Österreicherin Harriet Krijgh, die mit ihrer frischen Mentalität perfekt nach Wien passt.
Selbst der kühle Norddeutsche Johannes Brahms konnte sich für Wien erwärmen. Mit dem Klavierquartett g-Moll machte er hier seine furiose Premiere. Später orchestrierte ein anderer Wiener
dieses Stück, um endlich einmal alles zu hören, was in der Partitur steht: Arnold Schönberg. Aber keine Sorge! Das hat nichts mit Zwölftontechnik zu tun, sondern klingt elegisch und romantisch. Brahms-Biograph Richard Specht findet: „Es ist Jugend in all ihrer Not, ihren überschwänglichen Seligkeiten, ihren Enttäuschungen, ihrer Liebeserwartung und ihrer mutigen, durch nichts ganz zu verwirrenden Lebenskraft.“

 

19.15 Uhr Konzerteinführung


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Mo 20.01.2020, 18.30 Uhr - Öffentliche Probe

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Sie mit Erscheinen des Monatsspielplans
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