3. Konzert Wiener Klassik - Berlin

Montag, 27. Mai 2019 - 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Justus Thorau, Dirigent | Gewinner des Joseph Joachim-Wettbewerb 2018, Violine | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Hoffmann, Cherubini und Mendelsoohn Bartholdy

© Marcel Schaar

E.T.A. Hoffmann
Sinfonie Es-Dur

Luigi Maria Cherubini
Ouvertüre G-Dur

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll op. 64


Fluchtpunkt Berlin – dieser Slogan gilt für zwei der drei Komponisten, die in diesem Konzert zum Zuge kommen. Am Pult steht mit Justus Thorau natürlich ein waschechter Berliner. An die Spree zieht es das Multitalent E.T.A. Hoffmann immer wieder, lange Jahre arbeitet er dort als Richter. Seine fantastische Literatur ist wildeste Romantik. Als Komponist jedoch ist er klassischer orientiert, wie seine einzig überlieferte Sinfonie beweist. Luigi Cherubini mag man als Vorbild heraushören. Kein Wunder, er ist einer der herausragenden Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit. Seine G-Dur-Ouvertüre durchpulst die Dramatik seiner gefeierten Opernwerke.
Auch Felix Mendelssohn Bartholdy lernt Cherubini kennen, 1825 in Paris. Der Alte will ihn als Schüler aufnehmen, doch das 16-jährige Genie aus Berlin (er nennt den Altmeister einen „ausgebrannten Vulkan“) lässt sich darauf nicht ein. Werke wie das Violinkonzert, komponiert im Jahr 1844, sind stilistisch nicht mehr mit Cherubini zu vergleichen. Federleicht und kurzweilig wartet es mit einer Fülle neuer Ideen und hinreißenden Melodien auf.

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