2. Konzert Wiener Klassik - Paris

Montag, 25. Februar 2019 - 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Motonori Kobayashi, Dirigent | Annika Treutler, Klavier | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Beethoven, Haydn, Méhul und Mozart

© Marcel Schaar

Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a

Joseph Haydn
4. Klavierkonzert G-Dur

Étienne-Nicolas Méhul
Ouvertüre F-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie D-Dur KV 297, „Pariser“


Man muss es nicht verstehen, das Durcheinander mit den vier Ouvertüren, das Ludwig van Beethoven bei seiner Oper „Fidelio“ angerichtet hat. Die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 hat sich zur beliebtesten aus dieser Reihe gemausert, weil sie die dramatische Handlung der Oper fast programmmusikalisch vorwegnimmt. Sie dirigiert der erste Kapellmeister der Philharmoniker, Motonori Kobayashi, zu Beginn dieses Wiener Klassik-Konzerts. „Fidelio“ basiert auf einer französischen Vorlage. Nicht zufällig, denn Beethoven ist der Musik der Französischen Revolution näher, als man glaubt. Und er bewundert einen ihrer wichtigsten Vertreter, Étienne-Nicolas Méhul. Hat er auch dessen kurze, aber stürmische Ouvertüre F-Dur gekannt?
Paris ist das Ziel vieler Musiker gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Haydns 4. Klavierkonzert ist dort allerdings erst 1784 zu hören. Es ist viel weniger auf Glanz und Selbstdarstellung getrimmt als Mozarts Sinfonie von 1778. Das Genie aus Salzburg bietet dem verwöhnten Pariser Publikum hier viel Theatralik, Witz und Esprit. Und „Tout-Paris“ ist hingerissen!

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