3. Konzert Wiener Klassik "spiel_freude"

Montag, 25. Juni 2018 - 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Gerrit Prießnitz, Dirigent | Bettina Geiger, Flöte | Birgit Welpmann, Oboe | Monika Lorenzen, Horn | Minori Tsuchiyama, Fagott | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Gossec, Danzi und Haydn

© Magdalena Spinn

François-Joseph Gossec (1734—1829)
Sinfonie D-Dur op. 13 Nr. 3, „La Chasse“

Franz Danzi (1763—1826)
Sinfonia concertante Es-Dur
für Flöte, Oboe, Horn und Fagott

Joseph Haydn (1732—1809)
92. Sinfonie G-Dur Hob I:92, „Oxforder Sinfonie“

Im späten 18. Jahrhundert liegt Revolution in der Luft. Komponisten und Musiker machen sich selbstständig, werden von Lakaien zu Individuen, kämpfen für die Ideale der französischen Revolution. Wie François-Joseph Gossec zum Beispiel, in dessen Jagd-Sinfonie La Chasse man förmlich die Pferde vorüberpreschen hört. Wie ein Rudel Windhunde bellen die Hörner. Während Gossec zu einem der repräsentativen Musiker der französischen Revolution aufsteigt und 1789 in Paris die Bastille genommen wird, schreibt Joseph Haydn an einer Sinfonie, die man später die Oxforder nennt. Auch für ihn verändert sich das Leben, als sein Dienstherr Fürst von Esterházy stirbt. Endlich kann er ausbrechen aus ärmlichen Verhältnissen, hinaus in die Welt, nach England, wo man seine Musik liebt und ihn zum Ehrendoktor macht. Umwälzungen gibt es aber auch im Kleinen: Blasinstrumente werden technisch immer perfekter. Franz Danzi hat wunderbar heitere Stücke für sie geschrieben, in denen gleich mehrere Solisten auftreten. In seiner Sinfonia concertante ist nicht Konkurrenz das Ziel, sondern pure spiel_freude.

 

 

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