3. Konzert Wiener Klassik "doppel_spiel"

Montag, 24. April 2017 - 19.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Gabriel Feltz, Dirigent | Mirjam Tschopp, Violine | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Mozart und Schubert

© Magdalena Spinn

Wolfgang Amadeus Mozart (1756—1791)

- Rondo für Violine und Orchester C-Dur KV 372
- Sinfonie C-Dur KV 200

Franz Schubert (1797—1828)

- Rondo für Violine und Orchester A-Dur D 438
- 6. Sinfonie C-Dur D 589

Willkommen zu diesem doppel_spiel der Wiener Klassik, unter der strahlenden Sonne von C-Dur. Es treten an: Zwei Teenager, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert. Als Spielleiter hat sich Gabriel Feltz vor dem Spielfeld positioniert. Ihm zur Seite: Die Schweizerin Mirjam Tschopp, eine Weltranglisten-Erste, was die Geige betrifft. Aufschlag Mozart. Mit seinem Rondo in C-Dur beweist er gleich, dass er ein wunderbarer Geiger gewesen sein muss … bevor ihn sein Brotherr und Hobbyfiedler Erzbischof Colloredo im Juni 1781 aus dem Wiener Palais werfen lässt. Böser Doppelfehler! Mozart versucht zu vertuschen, dass seine Sinfonie KV 200 ein älteres Stück ist: Die Datumsangabe ist unleserlich gemacht. Das Salzburger Publikum will eben nur „Novitäten“. Doch raffiniert, dieser muntere Schlagabtausch der Bläser mit den Violinen! Schubert macht sich ebenfalls gut an der Geige, obwohl er nie ein Konzert für dieses Instrument geschrieben hat. Sein heiteres Rondo in A-Dur beweist es. Schuberts 6. Sinfonie hat ordentlich Drive. Einflüsse seiner Trainer Beethoven und Mozart sind deutlich zu spüren. Und natürlich von Rossini, der im Wien des Biedermeier groß in Mode ist. Am Ende steht es: Unentschieden.
Zuhörer, Musiker, Dirigent und Solistin: alle gehen glücklich als Sieger von Platz!

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