8. Philharmonisches Konzert "melodien_zauber"

Dienstag, 9. Mai 2017 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Gabriel Feltz, Dirigent | Mirijam Contzen, Violine | Dortmunder Philharmoniker

Werke von Rachmaninow und Tschaikowsky

© Magdalena Spinn

Sergej Rachmaninow (1873—1943)
3. Sinfonie a-Moll op. 44

Peter Tschaikowsky (1840—1893)
Violinkonzert D-Dur op. 35

An diesem Abend voll russischem melodien_zauber ist Musik zweier Komponisten zu hören, deren Selbstbewusstsein nie das stärkste gewesen ist. Trotz negativer Kritik spüren sie jedoch, wenn ihnen Außergewöhnliches geglückt ist. Peter Tschaikowsky ist zeitlebens von Selbstzweifeln zerfressen. Vom zweiten Satz seines Violinkonzerts aber schwärmt er: „Welche Poesie und welche Sehnsucht liegt in diesen geheimnisvollen Tönen“. „Musik, die man stinken hört“, wettert hingegen Kritikerpapst Eduard Hanslick 1881 nach der Premiere. Musik, die einen Platz im Olymp des Violinrepertoires verdient hat, urteilt das Publikum und die Nachwelt. Tschaikowskys wunderbar singende Themen spielt eine Virtuosin, die von sich sagt: „Die Violine ist meine Stimme“. Mirijam Contzen ist in Münster geboren, aber in der Welt zu Hause. Die Zeitschrift The Strad nannte sie „eine der hervorragendsten Geigerinnen unserer Zeit“.

Gabriel Feltz setzt zudem mit der 3. Sinfonie seinen Rachmaninow-Zyklus fort. Der Komponist schreibt sie 1936 für Leopold Stokowski und dessen Philadelphia Orchestra. Es hagelt Verrisse. Aber diesmal
weiß Rachmaninow, dass er alle Register seiner Kompositionskunst gezogen hat. „Persönlich bin ich fest überzeugt, dass dieses Werk gut ist“, meint er. Dieser Meinung schließen wir uns an!

19.15 Uhr WirStimmenEin – GMD Gabriel Feltz gibt Einblick ins Programm

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